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Emotionales von Peter Molyneux_

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In einem sehr offenen Gespräch, gab der erfolgsverwöhnte und zugleich krisengebeutelte Spieldesigner Einblick in seine Gedankenwelt und sein neues Projekt Godus.

Peter Molyneux hat sich mit Titeln wie Populous und Fable einen Namen in der Spielebranche gemacht. Doch zugleich ist er auch für seine übertriebenen Aussagen und Versprechen im Hinblick auf seine Spielekreationen bekannt, die nicht selten zu jeder Menge Enttäuschung bei Gamern führten. Seine Aussage zu Fable: The Journey – “It’s not on rails” – entwickelte sich unter Gamern sogar zu einem Running Gag und einem Synonym für gebrochene Versprechen seitens Entwickler.

Das aktuellste Beispiel für die ambivalente Welt des Peter Molyneux ist Curiosity. Erstmals gibt der Designer offen zu, dass es ein Misserfolg und – mit seinen eigenen Worten – eine “Katastrophe” war. Im Entwickler hatten sich scheinbar eine Menge Gefühle angestaut, die er in einem Interview mit Rock Paper Shotgun entlud.

“Ich kann den Leuten nicht ankreiden, dass sie nicht [daran] glauben”, antwortete er auf die Frage nach einigen Enttäuschungen bezüglich seiner Spiele und der Aussicht auf sein neuestes Werk Godus. Er fuhr emotional fort: “Ich weiß ich habe Dinge gesagt… ich wünschte, ich hätte das nicht gemacht… ich denke bloß, dass ich noch so stark glaube”.

Zu Curiosity und zum Kickstarter-Projekt Godus meinte er: “Ich habe geschworen, (…) dass wir nicht zu viel versprechen würden und ich denke, dass wir das aufgrund blöder Fehler doch gemacht haben. Damit muss ich leben. Wenn das bedeutet, dass das Projekt über Kickstarter nicht finanziert wird, wenn das bedeutet, dass die Leute über Kickstarter ihren Frust äußern, dann muss ich auch damit leben”.

Er denkt, dass GODUS, der geistige Nachfolger zu Populous, zahlreiche interessante Neuerungen in der Spielmechanik bringen wird. Seine menschliche Seite kam auch bei einer weiteren Aussage zum Vorschein: “Ich bin einer dieser Menschen, die jeden Morgen überrascht sind, dass sie noch leben. (…) Ich denke, ich werde Spiele machen bis zu dem Tag an dem ich sterbe. Im aktuellen Tempo, indem ich mein Leben verbrenne… glaube ich nicht, dass ich noch lange leben werde.”

Im Interview zeigte der oft kritisierte Molyneux, dass hinter den schützenden Namen der Spieleunternehmen eben auch menschliche Schicksale von den Entwicklungen und vom Feedback der Branche beinflusst werden und dass der Leistungsdruck auch in der Gamingbranche nicht zu unterschätzen ist.

In Godus übernimmt man als Spieler eine göttliche Rolle, in der man die Spielwelt in einem gigantischen Multiplayer (und Singleplayer-Erlebnis) formen und beeinflussen kann, wie man möchte. Es verbindet sowohl Koop- als auch kompetitive Multiplayerelemente.  Das Spiel ist eine Abwandlung und eine Wiedererfindung der Viedospiellegende Populous. Sowohl auf mobilen Geräten, als auch auf dem PC soll es – wenn es auf Kickstarter erfolgreich ist – erscheinen.

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